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Porto – Labruge
(ca. 25 km)

Endlich! Nach 4 Tagen Pause bin ich zurück auf dem Weg. Dieses Mal auf dem Camino Portugués. Die 4 Tage waren gut und auch schön. Vor allem der gestrige Tag in Porto war abwechslungsreich, interessant und bezaubernd. Die Stadt ist mit ihren niedlichen Gassen, wunderschönen Plätzen, der Uferpromenaden und Aussichten wirklich ein Besuch wert. Dennoch, einen weiteren Tag wollte ich nicht bleiben. Meine Füße wollen zurück auf den Weg, vorwärtsgehen, den Rucksack auf dem Rücken. Ja, es ist Zeit geworden. Und so packe ich heute früh alles zusammen und verlasse Porto zur üblichen Zeit, um 9 Uhr. Der Weg ist reizvoll, anfänglich am Fluß Douro entlang und dann ausschließlich am Meer. Als nachmittags der wohl hier übliche Wind aufkommt, ist das Meer mehr und mehr eine Wucht zum Ansehen: wilde Gischt spritzt an den Felsen empor, Wellen türmen sich auf und laden Surfer ein, sich in die Fluten zu stürzen. Gemütlich nach einigen Pausen erreiche ich um 16 Uhr Labruge. Für heute lasse ich es gut sein. War ein toller Start, wenn auch die Landseite noch etwas mit Reizen geizte – Industrieschlote und Hochhäuser. Das wird sicher ab morgen besser, so zumindest das Versprechen der Wanderführer.

Aufbruch an Portos Kathedrale.

Ein letzter Blick auf Portos Strandpromenade…

…bevor ich Porto verlasse.

Letzte Brücke und dann erreiche ich das Meer.

Lauschige Strandbars laden zum Verweilen ein.

Kann mich nicht sattsehen…

Der Weg führt die letzten 10 Kilometer über Holzpfade, entlang der Küste. Spaniens Küstenweg könnte sich hier Anreize für Verbesserungen holen☺️

Meine Herberge in Labruge; schaut doch gut aus. Keine Bunk-beds, das ist schon mal Luxus?

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