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Armenteira – Vilanova de Arousa
(ca. 20 km)

Regen, Regen, Regen und verdammt nasse Füße. Das ist das Resümee des heutigen Tages. Daher gibt es auch keine Fotos, obwohl vieles dafür geeignet gewesen wäre. Irgendwann beachte ich allerdings meine Umgebung nicht mehr und schaue nur noch auf den Weg, um den Pfützen bzw. Seen auszuweichen und um nicht auf dem schlüpfrigen Untergrund auszurutschen.

Bei ca. der Hälfte der eigentlichen Strecke von 24 Kilometer merke ich, dass ich trotz flotten Gangs 4 Stunden gebraucht habe. Googlemaps verrät mir, dass der direkte Weg von dort bis Vilanova de Arousa nur knapp 8 Kilometer beträgt. Etwas mürrisch starte ich daraufhin ob der Aussicht, als Pilger 4 Fleißkilometer laufen zu dürfen. Nach 3 Kilometer entscheide ich mich dagegen und laufe die kürzere, von Googlemaps empfohlen Route. Die führt dann zwar auf Landstraßen entlang, aber da zum einen wenig Verkehr und zum anderen der Untergrund Asphalt ist (tatsächlich freue ich mich heute darüber) und damit nicht schlammig und rutschig, ist mir das piep-egal.

Und so komme ich um 15 Uhr in Vilanova de Arousa an.

Noch morgens beim ersten Kaffee- und Aufwärmstopp mache ich mit zwei anderen Pilgern aus, uns für heute Nacht ein Apartment zu teilen. Die Aussicht auf eine ziemlich volle Herberge tropfnasser Pilger reizt uns alle drei nicht sonderlich. Und das Apartment zeigt sich in Deluxe-Pilgerausstattung: mit Waschmaschine und Trockner sowie zwei Bäder!

Während ich also frisch geduscht den Blogeintrag für heute schreibe, schleudert bereits die Wäsche☺️

Blick aus dem Apartment.

Katja Härle