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Castroverde – Lugo
(22,9 km)

Heute spüre ich Müdigkeit in meinen Beinen. Kein Wunder! Ich bin in den letzten 3 Lauftagen nun 100 km gelaufen. Und ich habe heute damit die 100-km-Marke geknackt. Aber ich habe noch viel Zeit, so viel Zeit. Mein Rückflug ist erst am 11. Was mache ich jetzt mit der ganzen Zeit? Ich habe auf jeden Fall die Möglichkeit noch einen Schlenker auf den Camino del norte zu machen, würde – so glaube ich – einen zusätzlichen Lauftag bedeuten. Oder ich switche zum Camino Inglés; das habe ich mir aber noch nicht angeschaut. Wenn ich den Primitivo in seiner ursprünglichen Form weiterlaufe, bin ich spätestens am Montag in Santiago. Und damit 3 Tage „zu früh“. Ich schau‘ mir das heute Abend mal an, welche Optionen ich habe.

Heute lief’s auf jeden Fall etwas zäh, auch wenn ich die knapp 23 km in nicht einmal 5 Stunden gelaufen bin. Zwar nicht schnell, aber dennoch 1 h schneller als im Buch beschrieben.
In der Herberge ging doch tatsächlich um 6:30 Uhr das Licht an. Dann war natürlich schnell Unruhe im Raum, Massenaufbruch. Naja, bei Stadionbeleuchtung kann auch keiner mehr schlafen. Ich gönne mir dann noch ein Frühstück und bin dann um 8:15 Uhr wieder unterwegs.
Die Strecke ging gemächlich dahin. Das Wetter ist heute heiter bis wolkig. Also jeden Tag anders. Ein Camino der Abwechslung.?

Um 13:15 Uhr bin ich in Lugo eingelaufen. Jetzt noch was gegessen und gleich geht’s in meine Pension. Ich dachte, ich gönne mir mal wieder ein Einzelzimmer mit eigenem Bad!

Heute geht’s gemütlich voran.

Kurz vor Lugo: nur noch 100 km!

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