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Seit gestern bin ich nun wieder zu Hause. Beim Ausräumen, Waschen und Aufräumen meiner Wandersachen stelle ich mir wieder und wieder die Frage, was mich dazu treibt, solch‘ langen Wege zu gehen, Camino um Camino zu laufen, eine längere Reise in die Welt zu planen, … Was treibt mich an? Weshalb bin ich so ruhelos?

Und dabei stieß ich gerade eben wieder auf ein Zitat, das ich mir vor einiger Zeit aufgeschrieben habe, nachdem ich den Film „Eat, Pray, Love“ wohl zum dritten Mal angeschaut hatte. Und das beantwortet es ziemlich genau:

Letzenendes kam ich zu der Überzeugung, dass es etwas gibt wie die Physik der Suche. Eine Kraft in der Natur, die von so realen Gesetzen regiert wird, wie das Gesetz der Schwerkraft. Das erste physikalische Gesetz der Suche lautet ungefähr so: wer mutig genug ist, alles vertraute und wohltuende hinter sich zu lassen, egal was, vom Haus bis zu alten Verletzungen und sich auf die Suche der Wahrheit macht, sei es nach Innen gewandt oder Außen. Und wer wahrhaft gewillt ist, alles, was ihm auf der Reise passiert, als Schlüssel zu betrachten und jeden, der ihm unterwegs begegnet, als Lehrer zu akzeptieren, und vor allem der dazu bereit ist, sich unangenehmen Realitäten, die einen selbst betreffen, zu stellen und diese zu verzeihen, dem wird sich die Wahrheit offenbaren.

Um es mit meinen eigenen Worten auszudrücken: mir geht es um Erfahrungen. Erfahrungen mit Menschen, Orten, der Natur, aber ganz im Wesentlichen mit mir selbst.

Also wieder einmal: Life is a Camino! Und jeder geht seinen Weg auf seine ganz eigene Weise.

In diesem Sinne…
Ultreia y buen camino!

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