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Woche 3 bringt die Entscheidung, alles auf eine Karte zu setzen.

Auch in dieser Woche zeigen sich mir weitere Möglichkeiten auf, wie und vor allem wo ich mein Projekt umsetzen kann. Doch schlussendlich habe ich mich nun entschieden, einen Weg zu verfolgen und damit alles auf eine Karte zu setzen.

Was heißt das genau?
Im letzten Beitrag habe ich berichtet, dass ich mir zwei Bauplätze genauer angeschaut habe. Einer davon, nicht weit vom Wohnort meiner Eltern, wurde von einer hiesigen Holzbaufirma in Verbindung mit einem Tiny-Haus angeboten. Und, was soll ich euch sagen? Da passt einfach alles. Ich habe mich im Ort wohlgefühlt, der Bauplatz scheint nahezu perfekt am Ende eines Neubaugebietes, angrenzend zu Feld, Wald und Hügel, das Gespräch mit der Geschäftsführerin der Holzbaufirma verlief sehr sympathisch und aufgeschlossen. Sie zeigte mir eine Bandbreite an Möglichkeiten auf, wie unsere Zusammenarbeit aussehen könnte, von Bausatz bis schlüsselfertig. Tatsächlich habe ich noch eine weitere Möglichkeit in petto. Davon berichte ich allerdings erst, wenn sich Konkreteres abzeichnet. Ein bisschen Spannung darf schon sein 😉

Warum habe ich mich zu diesem Schritt entschieden?
Weil ich daran glaube, dass mein Herzensweg umgesetzt werden kann. Weil ich diesem konsequent folgen will und ich weiß, dass sich bei jedem Schritt weitere Möglichkeiten zeigen werden, die mich meinem Ideal näher bringen. Ich glaube nicht an auswegslose Situationen oder an Sackgassen, sondern nur an beschränkte Sichtweisen. Ich möchte also weiterhin offen bleiben und mich auch von meinen Wunschvorstellungen nicht einschränken lassen. Denn, auch diese sind beschränkt. Es geht mir schlussendlich um ein Gefühl, ein Gefühl von Geborgenheit, Freiheit, Raum und Gemütlichkeit. Ein Gefühl von Zuhause. Und das kann auf so vielfältige Weise erreicht werden, dass ich dem Gefühl, meinem Gefühl folgen will, frei von Vorstellungen und Bildern.
Also habe ich aufgrund der baulich bedingten Einschränkungen, die auf diesem Bauplatz gelten, Grundriss-Varianten gezeichnet, die sich auf 12,5 bzw. 12 m Länge und 3,5 m Breite verwirklichen lassen bei einer maximalen Höhe von 1,5-geschossig. Und da kam viel bei raus, bin einigen Ideen gefolgt und habe mich Schritt für Schritt an einen idealen Grundriss herangetastet. Mein Kompass dabei: mein Gefühl. Das heißt, im Betrachten des Grundrisses und des 3D-Modells führte immer die Frage, wie fühlt sich die Vorstellung an, dort zu leben? So bin ich also vorgegangen wie bei einer Visionsreise: immer dem Gefühl folgend, wo stimmt‘s noch nicht ganz? Weiter am Drehregler der Möglichkeiten gespielt und konstruiert, bis alles passte.
Wir alle tragen eine solch wundervolle Gabe in uns, die Gabe der Intuition, des Gespürs, des Gefühls. Für mich nach wie vor der Kompass im Leben schlechthin.

Und nun verfolge ich diesen Weg mit der hiesigen Holzbaufirma weiter. Und habe erst einmal alle anderen Möglichkeiten und Alternativen on hold gesetzt, geparkt, gestoppt. Denn ich bin mir sicher, dass das ein stimmiger Weg ist, ein Weg, der weitere Möglichkeiten offerieren wird, bei jedem Schritt neue. Ich bleibe offen. Dann findet sich auch eine Lösung zu meinem Traumhaus. Davon bin ich überzeugt.

Von was lässt Du Dich in Deinem Leben leiten? Deinem Gefühl und den sich Dir bietenden Möglichkeiten? Oder von gedachten Einschränkungen und einengenden Vorstellungen? Oder lässt Du Dich von etwas gänzlich Anderem leiten? Was ist Dein Kompass?

Meinen dazugehörigen Video-Beitrag findest du hier.
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