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In Woche 4 hat sich nicht viel getan und doch….

verändert sich alles.

Noch hat der Termin mit der Holzbaufirma nicht stattgefunden. Erst nächste Woche. Ich bin zappelig und kann es kaum erwarten, um in die Details zu gehen und konkret zu werden. Ja, ich will endlich anfangen. Ob das so ein Anfang wird, wie es einige nun erwarten…? Man wird sehen. Tatsächlich gehe ich derzeit nicht davon aus, dass die Holzbaufirma mein Haus sofort in Auftrag und Umsetzung nehmen wird. Erstes vermutlich schon, nein, ganz gewiss sogar. Zweites eher kaum. Wissen wir doch alle, dass die Auftragsbücher der Hausbaufirmen gerade überquellen. Aber anfangen zu bauen kann ich vielleicht dennoch recht schnell. Wie das aussehen kann und wird, das verrate ich euch in den kommenden Wochen. Jaaaaa, die Spannung bleibt. Aber das ist nicht Stilmittel, um euch bei Laune zu halten. Neeee, vielmehr möchte ich meinem eigenen Credo folgen: Schritt für Schritt. Eins nach dem anderen. Denn jeder Schritt bringt neue Einsicht und zeigt weitere Möglichkeiten auf. Also, abwarten. Und das gilt keineswegs nur für euch; das gilt ebenso für mich. Und glaubt mir, ich bin ebenso ungeduldig.

So viel dazu.

Aber was meine ich jetzt damit, dass sich alles verändert?
Nun, das heißt, dass ich nun endgültig München den Rücken kehre. Jo, sehr melodramatisch ausgedrückt. Natürlich komme ich ab und an wieder, besuche Freunde usw.
Dennoch wird es jetzt wahr: ich ziehe weg. Das hatte ich mir ja schon seit gut 1,5 Jahren vorgenommen. Die Stadt zu verlassen und mehr ins Grüne, ins Ruhige, aufs Land zu ziehen. 1,5 Jahre wusste ich nicht wohin. Ich hatte Ideen, das Allgäu gefiel mir gut. Da waren auch Pläne, wie ein Gemeinschaftsprojekt oder eine kleine renovierungsbedürftige Wohnung, die ich mir kaufen und herrichten wollte. Nichts zündete richtig. Es blieb bei Ideen. Konkret wurde nichts. Bis ich vor 4 Wochen den Entschluss faßte, wieder in meine alte Heimat, den Ostalbkreis, zurückzuziehen, um dort eine Mini-Haus aufzubauen. Ich kann euch nicht beschreiben, wie befreiend es war, endlich ein ganz konkretes Ziel vor Augen zu haben. Ein Ziel, auf das hin ich meine Energie und meine Aufmerksamkeit bündeln konnte, ohne unflexibel und engstirnig zu sein. Ein grandioses Gefühl, so viel kann ich sagen. Und so packe ich dieses Wochenende meine 7 Sachen (zugegeben, trotz Minimalismus sind es doch noch entschieden mehr als 7 Sachen 😆) und ziehe von München in den Ostalbkreis um. Vorerst zu meinen Eltern. Von dort habe ich die Möglichkeit, alles bezüglich meines Hausbaus zu arrangieren, koordinieren, planen und letztlich auch umzusetzen.
Ein wahnsinniger Schritt für mich. Und damit meine ich per se nicht den Umzug. Sondern in die alte Heimat zurückzukehren, in das Haus meiner Eltern und meiner Kindheit. Das ist schon ein gewaltiger Schritt für mich. Und ich meine das im positiven Sinne. Ich freue mich darauf, weiß allerdings auch, dass ich dringend eine Beschäftigung brauche, damit das gute Verhältnis zu meinen Eltern ein gutes bleibt. So jeden Tag 24 Stunden aufeinander hocken, ist vermutlich für uns alle drei auf Dauer keine so gute Idee. Aber ich bin total dankbar, dass sie mir das möglich machen, dass ich bei ihnen wohnen kann und sie mich in meinen verrückten Projekten unterstützen und zur Seite stehen. Absolut alles nicht selbstverständlich!

Meinen dazugehörigen Video-Beitrag findest du hier.
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