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Marktoberdorf – Görisried
(21,4 km)

Der Morgen beginnt mit Regen, sehr starkem Regen. Und da ich Marktoberdorf noch nicht verlassen habe, entscheide ich mich zu einer Regenpause und laufe schließlich erst um 11 Uhr los. Anfänglich – genauer gesagt bis Wald, das knapp die Hälfte der heutigen Etappe markiert – ist der Weg wenig schön, läuft er häufig an Straßen entlang. Und immer wieder setzt Regen ein, welcher aber nie lange anhält.

Danach wird es landschaftlich wieder sehr abwechslungsreich.

Und da ich heute mit Begleitung gehe und damit nicht alleine, ist unser gemeinsames Tempo eher gemütlich. Tut mir auch mal gut, verweile ich häufiger an Stellen und genieße die Aussicht, die Natur, was sich eben gerade zeigt. Und ab Nachmittag wird das Wetter zusehends besser und wir bekommen sogar noch Sonne ab.

Görisried kreisen wir dann gefühlt zwei Stunden ein. Immer wieder lesen wir Schilder, die den Ort in wenigen Kilometern anzeigt. Der Jakobsweg verläuft allerdings weitschweifiger und wartet noch mit so einigen Besonderheiten auf. Zum Beispiel mit einer Hängebrücke.

Um 18:20 Uhr laufen wir dann endlich in Görisried ein und entschließen uns, erst einmal zu essen, bevor wir unsere Unterkunft für heute Nacht aufsuchen. Wie bestellt doch kaum geglaubt, stehen wir ganz unvermittelt vor einem italienischen Lokal. Der Ort wirkt auf den ersten Blick eher so, als müsse man schon zufrieden sein, eine Dorfkneipe vorzufinden. Und so spinnen wir schon etwas rum und wünschen uns einen Italiener, wenn schon träumen, dann richtig.

Tja, vielleicht einfach eines der Camino-Wunder☺️

Lecker ?

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