Teile diesen Beitrag mit einem Klick:

Gijón
(0 km)

Um meinem Körper und Geist die nötige Pause zu verschaffen, entscheide ich mich heute Morgen endgültig zu einem Tag Ruhe.

Also schreibe ich Andrea, dass ich das Zimmer noch für eine Nacht behalte.
Und just da erhalte ich eine SMS von der Schweizerin, mit der ich gestern das Taxi geteilt habe und die letztlich dann ebenfalls in meiner Pension abgestiegen ist und übrigens auch Andrea heißt, ob ich mit ihr gemeinsam Frühstücken gehen möchte. Entspannt und ausgedehnt beginnen wir den Tag und fühlen uns so gar nicht nach laufen. Dieses Mal hat es wirklich gepasst, mir die Ruhepause zu gönnen. Nichts in mir denkt heute wehmütig an weiterlaufen, denn das hatte ich vor zwei Jahren, als ich eher aus Vernunftsgründen einen Tag Pause einlegte.

Und nicht genug damit: ich entscheide mich sogar, heute Abend nochmals zu Xiomara zu gehen, meiner venezuelischen Masseurin von gestern. Die Massage tat mir unendlich gut. Verwöhnprogramm vom Feinsten also.

Allgemein gefällt mir Gijón sehr gut. Die Stadt ist mit seinen doch 250.000 Einwohnern ruhig, ganz ohne Hektik und von schöner Energie. Ich fühle mich rundum wohl – und könnte doch glatt in einen Kaufrausch verfallen. Überall erblicke ich hübsche, kleine Boutiquen mit schöner Mode, ausgefallenen Kleidungsstücken oder Mitbringsel für Daheim. Und die erfinderische Frau wüsste bezüglich geringem Zuladevermögen des Rucksacks auch sofort Abhilfe: ich schnüre ein Paket und versende es per Post nach Hause. Aber… ich kann mich gerade noch bremsen. So schön auch alles sein mag und das ein oder andere tatsächlich gebraucht würde, dafür ist zu Hause wieder Zeit. Hier bin ich nicht zum Shoppen. Auch wenn’s schwer fällt…?

Gijóns Plaza major bei Nacht…

… und die Strandpromenade.

Aufenthaltsraum meiner Pension.

Und Gijón bei Tag:

Plaza major bei Tag.

Und vom höchsten Punkt der Stadt:

Teile diesen Beitrag mit einem Klick: