Wie wenig uns Schule für das Leben vorbereitet – Ein Gespräch mit Schülern

13. Mai 2024

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In dieser Podcast-Folge erwartet euch ein ganz besonderes Interview: ich spreche mit den 3 SchülerInnen Florentine (16), Sahra (knapp 17) und Rahul (15) über Notenstress, Leistungsdruck und die mangelhafte Vorbereitung auf das Leben durch die Schule.
Sie erzählen von ungewöhnlichen Methoden, wie sich Schüler gegenseitig bei Tests unterstützen und erklären anschaulich und weitsichtig, was sie sich insbesondere von Schule und Lehrern wünschen, um besser auf Berufswahl und Leben vorbereitet zu sein.
Nicht nur interessant zu hören für Eltern und Lehrer!

 

Der Grundstein für übermäßigen Stress und Burnout wird in Kindheit und Jugend gelegt. Vor allem prägend für den eigenen Leistungsanspruch ist der Umgang mit schulischen Leistungen und die Erfahrungen in der Schulzeit.
Im Gespräch mit den drei Jugendlichen wird deutlich, dass bereits Schüler unter einem massiven Druck stehen.
Florentine, Sahra und Rahul geben zu verstehen, dass dies allerdings häufig keine Anerkennung findet. Ein wichtiger Pfeiler im Erleben eines Kindes, dass die eigenen Grenzen und Bedürfnisse wenig zählen. Im Gegenteil: nicht selten werden die Schüler mit der Überforderung der Lehrer konfrontiert.
Außerdem berichten sie von eher wenig wirksamen Methoden, Schülern die Berufswahl zu erleichtern und auf das Leben vorzubereiten.
Doch die 3 SchülerInnen üben nicht nur Kritik: anschaulich und argumentativ weitsichtig erklären sie, dass sie mit mehr Wahlfächern und einer schriftlich ausführlichen Leistungsbewertung weit besser vorbereitet wären, als durch Noten und Pflichtfächer.

Ein spannendes und erhellendes Gespräch, das klarmacht, wo wir als Gesellschaft ansetzen dürfen, um unsere Kinder und Jugendlichen besser auf die Herausforderungen unserer Zeit vorzubereiten.

 

 



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